Die Baldhamer "Schach- und Kulturstiftung" widmet sich dem ambivalenten Verhältnis zwischen Spiel und Religion
Georg Schweiger aus Baldham:
"Manche mögen mich für verrückt halten", sagt Schweiger, "aber ich sehe in Schach ein Kulturgut ersten Ranges!"
"Immer wieder hat es Verbote gegeben, viele Pater wetterten von der Kanzel herab, dass das ein Spiel des Teufels und der Sünde sei."
"... Anlass zu einer Reise in die Kreisstadt (Ebersberg) gibt ihnen eine neue Ausstellung der Baldhamer "Schach- und Kulturstiftung G.H.S." im Rathaus mit dem Titel Schach und Religion.
Ihr Schwerpunkt liegt auf der Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts, Anknüpfungspunkte sind ganz generell das Ebersberger Kloster und im Speziellen der Jesuit Jacob Balde, der einst ein Schachgedicht schrieb. Zu sehen gibt es Gemälde, Stiche, Bücher und Figuren, dazu viele Infotafeln. .. "
Ode auf das Schachspiel (eine asklepiadeische Ode, von Johann Gottfried Herder metrisch nachgedichtet, ursprünglich von Jacob Balde im lateinischen)