http://hans-feichtinger.de/schachgeschichte.html

 

Hans Georg Gadamer in seinem Buch „Wahrheit und Methode“:

"Es ist nicht  nur Ausdruck von etwas Innerem, das in uns vorgeht, es ist überhaupt nicht nur eine Sache, die uns als Einzelne angeht, sondern das Spiel verbindet uns in seinem gemeinsamen Geschehen, es nimmt uns in seine Spielbewegung hinein und lässt uns darin ursprünglicher und elementarer da sein und gegenwärtig sein."

"Wer sich hingegen sich selbst loslassend ins Spiel einlässt, vermag auf diese Weise kathartische Prozesse zu durchleben, wie sie auch anderen spirituellen Wegen eignen: er wird zittern, bangen, trauern, jubeln..."

"Schachweltmeisterschaft 2016

Bei dieser Weltmeisterschaft vom 11. bis zum 30. November 2016 in New York City zwischen dem Titelverteidiger Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Sergei Karjakin gab der Weltmeister Carlsen eine nette Antwort auf die "abgedroschenste" Frage im Schach: ob das Spiel Sport, Wissenschaft oder Kunst sei:

"Ich denke, dass Schach in dieser Form definitiv mehr ein Sport als alles andere ist. Natürlich hat die getane Arbeit zuhause etwas mit Wissenschaft zu tun, aber ich fürchte, um Kunst zu finden, müssen sie woanders suchen, da es größtenteils um das Finden des richtigen Ergebnisses geht." "